“Korean Diaspora: Geschichten von Erinnerung und Identität”
- Wann
- Europe/Berlin (GMT+1)
- Wo
- Filmhaus KölnMaybachstraße 111, 50670 Köln
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“Korean Diaspora: Geschichten von Erinnerung und Identität” findet am So., 25. Okt. 2026 um 18:00 (GMT+1) im Filmhaus Köln in Cologne, Germany statt. Der Eintritt ist kostenlos; der Eintrag befindet sich auf Eventbrite.
Über diese Veranstaltung
HanDo e.V. lädt zu einem Abend mit drei Kurzfilmen koreanischer Filmemacherinnen und einer performativen Lesung einer Graphic Novel über Taucherinnen auf Jeju ein, unterstützt von der Botschaft der Republik Korea in Bonn.
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Ein Abend mit Kurzfilmen koreanischer Filmmacher und einer Graphic Novel über die Taucherinnen auf Jeju Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Republik Korea, Außenstelle Bonn HanDo e.V. lädt zum diesjährigen Come Together ein zu einem Kurzfilmabend mit drei Filmen koreanischer Filmemacherinnen und einer performativen Lesung einer Graphic Novel. Not Sun (Suheun Kim) Instagram: https://www.instagram.com/sun.researchcenter Film: Anxiety-Alien-Anxiety (2025, 2:56) Der kurze Beitrag veranschaulicht, wie es ist, als Fremder zu leben. Es gleicht einem Leben auf Zehenspitzen, bei dem selbst ein kurzer Moment des Wartens zu einer angstvollen Zerreißprobe wird. Der wechselnde Fokus der Kamera verstärkt die Dissonanz zwischen dem Bein und der Umgebung. Man wird nie zu einem natürlichen Teil der Landschaft. Immer ein Fremder. Not Sun (geb. 1998) interessiert sich für Schmerz und Unbehagen, die durch Dinge hervorgerufen werden, die nicht als real gelten (oder akzeptiert sind). Für sie ist alles real, was sich real „anfühlt“: Geschriebenes, Digitales und Vorgestelltes – all dies ist real, insbesondere in der Art und Weise, wie es auf uns wirkt. Derzeit beschäftigt sie sich mit Schmerzempfindungen außerhalb des eigenen Körpers sowie mit propagandistischer Kommunikation. Sie studierte Politikwissenschaft und Psychologie an der Yonsei University in Seoul (Korea), was ihr Interesse an Wahrnehmung und Überzeugungen prägte. Ihre künstlerische Ausbildung begann sie an der École Supérieure des Beaux-Arts de Montpellier (Frankreich) und wechselte anschließend an die Kunsthochschule für Medien Köln (Deutschland), um sich auf Medienkunst zu konzentrieren. Jane Han Instagram: https://www.instagram.com/jane.9han Film: Daddy (2025, 9:31, Kor. mit engl. Untertiteln) Eine Tochter, die im Ausland studiert, führt ein ruhiges Gespräch mit ihrem Vater, der sich um ihre Zukunft sorgt. Während sie über Heirat und die Suche nach einem sicheren Arbeitsplatz sprechen, beginnen ihre Wertvorstellungen allmählich auseinanderzudriften. Der Vater hofft auf Sicherheit und Tradition, während die Tochter auf ihre eigene Weise nach Freiheit und Sinn sucht. Jane Han: „‚Daddy‘ ist ein Experimentalfilm, der mithilfe von KI ein imaginiertes letztes Gespräch mit meinem verstorbenen Vater rekonstruiert. Da ich während der Pandemie nicht nach Korea zurückkehren konnte, wandte ich mich der Technologie zu, um die Worte auszusprechen, die ich sonst nie hätte sagen können. Die Arbeit untersucht, wie KI Erinnerung, Trauer und die Sehnsucht nach einem inneren Abschluss verkörpern kann. Sie wurde zu einer Möglichkeit, Abschied zu nehmen – nicht von der Vergangenheit, sondern vom Schweigen.“ Hakyung Kang Instagram: https://www.instagram.com/hakyung_kang Film: 1,2,3 – Kimchi! (2025, 22:00, Dt./Kor. mit engl. Untertiteln) Der Kurzfilm ist eine autobiografische Spurensuche durch Bochum und verbindet die Migrationsgeschichte meiner Familie mit meinen heutigen Erfahrungen als asiatische Migrantin in Deutschland. Er macht die Lebensrealitäten von Migrant:innen sichtbar und untersucht die Mechanismen staatlicher Dokumentation und Kontrolle migrantischer Körper. Hakyung Kang ist koreanische Videokünstlerin. 1997 in Bochum geboren und in Pohang (Korea) aufgewachsen, kehrte sie 2018 für ihr Studium nach Bochum zurück. Sie studierte Theaterwissenschaft und Japanologie an der Ruhr-Universität Bochum und studiert derzeit Szenische Forschung im Master. In ihrer künstlerischen Arbeit arbeitet sie mit Recherche und Interviews und verbindet dabei dokumentarische und experimentelle Ansätze. Ihre Arbeiten erzählen Geschichten, die kaum oder nie gehört werden, und beschäftigen sich mit Intersektionalität, antiasiatischem Rassismus und der koreanischen Diaspora im Ruhrgebiet. Jeong-in Mun Instagram: https://www.instagram.com/bleu_comme_une_orange Film/Lesung: Comic-Lesung bzw. -Performance zu ihrem Album "Langer Atem" (https://www.rotopolpress.de/produkte/langer-atem), begleitet durch einen Dokumentarfilm (9:38) „Langer Atem” erzählt die Familiengeschichte der Künstlerin durch die Augen dreier Generationen von Frauen. Im Zentrum der Erzählung steht ihre Großmutter Chunja. Als alleinerziehende Mutter ernährte sie ihre Familie, indem sie als Haenyeo-Taucherin arbeitete und vor der Küste der südkoreanischen Insel Jeju Meeresfrüchte erntete. Mit zarten Schwarzweiß-Zeichnungen schildert Jeong-in Mun das Leben ihrer Großmutter, das sich zu großen Teilen im Meer abspielte, sowie die Kindheit ihrer Mutter Hyekyoung, die durch die Abwesenheit der eigenen Mutter geprägt war. (Text Rotopol) Jeong-in Mun wurde auf Jeju geboren und an der HEAR in Straßburg ausgebildet; sie schafft detailreiche Schwarz-Weiß-Zeichnungen in Tusche, bei denen sie – inspiriert von Edvard Munch und Edward Gorey – mit der Zeichenfeder arbeitet. Ihre Werke entfalten durch Linienführung und Rhythmus psychologische und emotionale Landschaften. Sie setzt sich mit Themen wie Identität, Zugehörigkeit und Innerlichkeit auseinander und wurde 2023 für die Illustratoren-Ausstellung in Bologna ausgewählt. Zudem ist sie aktives Mitglied und Redakteurin des Comic-Kollektivs FRED. Ihre erste Graphic Novel, „Langer Atem”, entstand während einer Residenz im Maison des Auteurs in Angoulême.
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Details
- Wann
- So., 25. Okt. 2026 · 18:00 (GMT+1)
- Wo
- Filmhaus Köln
- Adresse
- Maybachstraße 111, 50670 Köln
- Preis
- Kostenlos
- Genre
- 113/seminar or talk
- Wetter
- 12°C · Überwiegend klar · 26% NiederschlagVorhersage um 18:00 (GMT+1)
Fragen
- Wann ist “Korean Diaspora: Geschichten von Erinnerung und Identität”?
- So., 25. Okt. 2026 um 18:00 GMT+1.
- Was kosten Tickets für “Korean Diaspora: Geschichten von Erinnerung und Identität”?
- Der Eintritt ist kostenlos.
- Wo ist “Korean Diaspora: Geschichten von Erinnerung und Identität”?
- Filmhaus Köln, Maybachstraße 111, 50670 Köln, Cologne, Germany.
- Wo kann ich Tickets für “Korean Diaspora: Geschichten von Erinnerung und Identität” kaufen?
- Tickets werden auf Eventbrite verkauft. Diese Seite verlinkt direkt zu diesem Eintrag; hier werden keine Tickets verkauft.
